Sie fragen:
Wann muss ich die Johannisbeeren
schneiden?
Wie lassen sich Brombeeren
vermehren?
Warum sind die Erdbeeren
grau-weiß?
Wie pflegt man Himbeeren
für gute Erträge?
Welche Boden-Ansprüche stellen Heidelbeeren?
Warum platzen die Himbeer-Ruten?
Was frisst die Blätter der Stachelbeeren
an?
Welcher Schädling ruiniert
die Himbeeren?
Welchen Boden brauchen Beerensträucher?
Weshalb schwellen die Knospen
der Johannisbeeren?
Das Gartenforum antwortet:
Wann muss ich die Johannisbeeren
schneiden?
Bei gutem Wetter im März wird der
Frühjahrsschnitt der Johannisbeeren
vorgenommen. Dieser Rückschnitt fördert
das gute Anwachsen frisch gepflanzter
Sträucher, regt außerdem auch die Bildung
neuer Triebe an. Zum Strauchaufbau benötigt
man fünf bis sechs gleichmäßig verteilte
Triebe, die man auf etwa 30 cm einkürzt.
Der mittlere Trieb sollte die übrigen etwas
an Höhe überragen. Alle überflüssigen
schneidet man direkt über dem Boden ab.
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Wie lassen sich Brombeeren vermehren?
Brombeeren werden im April vermehrt. Das
geschieht durch sogenannte Absenker.
Absenker sind biegsame Ruten, die man mit
einer Holz- oder Metallklammer so auf dem
Boden fixiert, dass das Triebende wieder aus
der Erde herausragt. Der Trieb selbst wird
mit Erde bedeckt. Bis zum Herbst haben sich
an dem Triebstück in der Erde Wurzeln
gebildet. Im Oktober trennt man dann die
Jungtriebe von ihrer Mutterpflanze und
pflanzt sie frisch ein.
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Warum sind die Erdbeeren grau-weiß?
Die Erdbeeren sind von einer leider
häufig auftretenden Pilzkrankheit, dem
Grauschimmel, auch Botrytis genannt,
befallen. Besonders bei feuchter Witterung
verbreitet sich dieser Schadpilz sehr rasch.
Vorbeugend helfen das Vermeiden überhöhter
Stickstoffdüngung, Bodenlockerung und
lichter Stand der Pflanzen. Ansonsten gilt:
entfernen und vernichten befallener
Pflanzenteile.
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Wie pflegt man Himbeeren für gute
Erträge?
Die Pflege dieser flachwurzelnden
Sträucher ist ziemlich einfach. Sie
brauchen nicht einmal gehackt zu werden,
sonst könnte man leicht die Wurzeln
beschädigen. Mit einer Mulchschicht - z.B.
mit Stroh, Grasschnitt oder Baumrinde -
sorgt man dafür, dass der Boden nicht so
leicht austrocknet. Außerdem hindert man
auf diese einfache Weise auch Unkräuter am
Aufkommen.
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Welche Boden-Ansprüche stellen
Heidelbeeren?
Heidelbeeren - und übrigens auch
Preiselbeeren - lieben einen sauren Boden
mit einem pH-Wert zwischen 3,5 bis 5.
Heidelbeeren vertragen Chlor nicht gut. Sie
brauchen relativ wenig Stickstoff, Phosphat
und Kali. Für den Anbau von Heidelbeeren
empfiehlt es sich, jeweils eine Pflanzgrube
von etwa einem halben Meter Tiefe
auszuheben. Hinein kommt mit dem Aushub
vermischt Lauberde, Rindenhumus oder
Kompost. Mit dem Teststreifen prüfen, ob
das Gemisch den gewünschten pH-Wert
erreicht hat.
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Warum platzen die Himbeer-Ruten?
Ein Pilz ist der Erreger der
Himbeerrutenkrankheit. Er dringt gern durch
Risse in den Ruten in die Pflanze ein.
Vorbeugend sollte man die Himbeeren gleich
nach der Ernte dicht über dem Boden
abschneiden. Empfehlenswert ist auch Mulchen,
damit später keine Erde an die Ruten
gelangen kann. Gut bewährt hat sich auch
humoser, sehr durchlässiger Boden als
Standort für die Sträucher. Ansonsten:
Befallene Ruten sorgfältig abschneiden und
vernichten. Anschließend Schneidewerkzeug
gründlich reinigen!
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Was frisst die Blätter der
Stachelbeeren an?
Blattwespen bzw. deren Larven sind
verantwortlich für diese Schäden. Die sehr
gefräßigen, grau-grünen Larven mit den
schwarzen Flecken sollte man geduldig von
Hand ablesen und vernichten. Wenn man die
Plage damit nicht in den Griff bekommt,
hilft nur eine gründliche Spritzung (streng
nach Vorschrift!) mit speziellen
Präparaten. Übrigens befallen Blattwespen
neben Stachelbeeren auch Johannisbeeren,
aber auch Nadel- und Laubgehölze.
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Welcher Schädling ruiniert die
Himbeeren?
Die Larve des Himbeerkäfers frisst sich
an Knospen, Blüten und Früchte seiner
Wirtspflanze satt. Im Juni/Juli legen die
Käfer ihre Eier direkt in die Blüten.
Vorbeugend hilft eine ordentliche
Bodendeckung mit Mulch. Ansonsten: Am
frühen Morgen die Käfer in Gefäße
abklopfen. Mühsam, aber wirksam.
Wirkungsvoll sind auch abendliche
Spritzungen mit bienenungefährlichen
Präparaten. Gespritzt wird zu Beginn der
Blütezeit und während des Knospenstadiums.
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Welchen Boden brauchen Beerensträucher?
Ganz allgemein lässt sich sagen, dass
das Beerenobst auf allen Böden gut wächst
und gedeiht, vorausgesetzt, der
Hobbygärtner hat der Erde ordentliche
Humusgaben beigemischt. Windige und vor
allem zugige Lagen vertragen
Beerensträucher allerdings nicht sehr gut.
In Regionen, in denen häufig mit
Spätfrösten zu rechnen ist, sollte man die
blühenden Sträucher nachts mit geeignetem
Material - z.B. mit Jutesäcken - schützen.
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Weshalb schwellen die Knospen der
Johannisbeeren?
Verursacht werden die Schwellungen durch
die winzigen Johannisbeer-Gallmilben, die zu
Tausenden in den Knospen leben. Die Knospen
öffnen sich zwar noch, können sich aber
nicht mehr entfalten. Sie welken und fallen
ab. Vorbeugend sollte man angeschwollene
Knospen ausschneiden und vernichten. Vor und
nach der Blüte kann man die Sträucher
gründlich mit Rainfarn-Tee einsprühen. Bei
sehr starkem Befall helfen nur Spritzungen
mit speziellen Präparaten.
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